Für eine räumlich differenziertere qualitative Einschätzung der zukünftigen Risiken durch Waldschädlinge sollen die aus der Retrospektive vorliegenden Befunde aus den Schädlingsmeldungen von 1959 bis 2010 (bis 1977 nur aus dem pfälzischen Raum) auf regionaler Ebene analysiert und bewertet werden.
Hierzu werden im Anhalt an die aktuell bestehenden Forstbezirksgrenzen naturräumlich möglichst homogene Regionen gebildet. Ferner soll geprüft werden, inwieweit bei ausgewählten Schadorganismen in Teilgebieten auch lokale Analysen und Rückschlüsse auf Forstamtsebene möglich sind.
Für eine fundierte Einschätzung der Borkenkäfergefahr sollen die Ergebnisse der Ermittlung der potentiell sturmgefährdeten Waldstandorte durch Windfeldanalysen und die Auswertung labiler Standorte über deren Bodeneigenschaften, Wasserregime und den Ist-Zustand des Waldes mit in die Analysen einbezogen werden.
Zur baumartenbezogenen Optimierung der Einschätzung der Risiken durch Schadorganismen im Kontext zum Klimawandel sollen die in der jüngeren Literatur in diesem Zusammenhang erfassten relevanten qualitativen Aspekte durch ein eingehendes Studium zusammengetragen werden. 

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