Witterungsrückblick September 2020

Witterungsrückblick Rheinland-Pfalz:

In Rheinland-Pfalz lag die Mitteltemperatur im September 2020 mit 15,8 °C um 2,3 °C über dem langjährigen Mittel von 13,5 °C.
Die Niederschlagsmenge lag mit 37 l/ um circa 43 % unter dem langjährigen Mittel von 65 l/.
Die Sonne schien mit 203 Stunden circa 40 % länger als im Mittel (145 Stunden).

Anmerkung zum Witterungsrückblick Rheinland-Pfalz:

Mit 15,8 °C war Rheinland-Pfalz eine warme Region. In Trier-Petrisberg wurde am 15. mit 34,8 °C die deutschlandweit höchste Temperatur im September 2020 gemessen.

Witterungsrückblick Deutschland:

In Deutschland lag die Mitteltemperatur im September 2020 mit 14,8 °C um 1,5 °C über dem langjährigen Mittel von 13,3 °C.
Die Niederschlagsmenge verfehlte mit 50 l/ ihr Soll von 64 l/ um etwa 22 %.
Die mittlere Sonnenscheindauer betrug in Deutschland 207 Stunden und lag damit circa 44 % über dem langjährigen Mittel von 144 Stunden.

Anmerkung zum Witterungsrückblick Deutschland:

Der September 2020 verwöhnte die Bundesbürger wochenlang mit sonnigem und warmem Outdoor-Wetter. Erst zum Monatsende sorgte ein Großwetterlagenwechsel pünktlich zum astronomischen Herbstanfang für kühle und nasse Witterung. Unter dem Strich war der erste klimatologische Herbstmonat zu warm, zu trocken und sehr sonnig - verglichen mit vieljährigen Mittelwerten.
Im Südwesten gab es 10 bis 18 Sommertage mit 25 Grad und mehr. Mitte September drehte die Strömung auf südliche Richtungen, wodurch die Temperaturen regional noch mal auf deutlich über 30 °C kletterten. Den höchsten Wert erreichte Trier-Petrisberg am 15. mit 34,8 °C. In den darauffolgenden Nächten wurde es aber empfindlich kalt. Im Nordosten Deutschlands sanken die Frühwerte am 19. sogar in den leichten Frostbereich. Die deutschlandweit tiefste Temperatur trat am 28. in Messstetten, Zollernalbkreis, mit -2,0 °C auf. (Nur auf der fast 3000 m hohen und nicht repräsentativen Zugspitze war es am 26. mit -10,9 °C kälter).
Nachdem es unter Hochdruckeinfluss vielerorts wochenlang trocken blieb, sandten Tiefdruckgebiete in der letzten Septemberwoche flächendeckende und reichliche Niederschläge. Sie brachten in den Mittelgebirgen sogar den ersten Schnee der Saison.
Am sonnigsten war es mit über 230 Stunden in Mitteldeutschland. Im Nordseeumfeld zeigte sich die Sonne etwa 50 Stunden weniger.

(Das langjährige Mittel bezieht sich auf den Zeitraum von 1971-2000.)

Quelle: Daten des Deutschen Wetterdienstes (ftp://opendata.dwd.de) und Pressemitteilung des Deutschen Wetterdienstes vom 29.09.2020.

Weitere Witterungsrückblicke finden Sie im Klimawandelinformationssystem Rheinland-Pfalz (» kwis-rlp) unter dem Menüpunkt » Witterungsrückblick.