Exposition

Die Osteifel besteht – typisch für die Lage im Rheinischen Schiefergebirge –  überwiegend aus Schiefer, Kalk- und Sandsteinen sowie Quarziten aus dem Devon. Die Eifel gehört geologisch zu den Teilen des linksrheinischen Schiefergebirges und somit zu den Hochflächen, die auch als Rumpfhochland bezeichnet werden. Einzelne bis 700 m hohe Bergrücken wie Schneifel oder Hohes Venn durchziehen die Hochfläche im Westen. Im Ostteil bildeten sich in der Hohen Eifel und der Vulkaneifel aus tertiärem und diluvialen Vulkanismus einzelne, die Hügellandschaft überragende Schlackenvulkane und Basaltkuppen. Flüsse wie Our, Kyll, Ahr, Brohl und Rur haben sich zum Rand der Eifel hin tief eingeschnitten und bilden dort größere Täler aus.

Sensitivität

Mit einem Flächenanteil von fast 50 Prozent stellt der Wald einen wirtschaftlich bedeutenden Bereich in der Eifel dar. Dies gilt sowohl für die Holznutzung als auch für den touristischen Bereich. Auch die Landwirtschaft prägt vor allem mit Grünlandnutzung das Landschaftsbild, die gesamte Region hat ein Image als "Landwirtschaftsgebiet". Vor allem mittelständische Unternehmen gestalten die Wirtschaftsstruktur der Eifel. Produzierendes und verarbeitendes Gewerbe sowie das Handwerk sind wichtige Säulen der Wirtschaft in der Eifel.

(Quelle: https://www.leader-eifel.de/de/region-eifel.html)

Insgesamt leben 165.000 Menschen in der Osteifel auf einer Fläche von knapp 2600 qkm. Die größte Stadt ist Daun mit 8.000 Einwohnern.

Anpassung

In diesem Naturraum gibt es Kommunen, die am Projekt KlimawandelAnpassungsCOACH RLP teilgenommen haben. Während der Projektlaufzeit (zwischen April 2018 und März 2021) wurden sie zum Thema Anpassung an die Folgen des Klimawandels beraten, auf ihrem Weg zur Anpassung begleitet und bei der Integration des Themas in Verwaltungsabläufe unterstützt. In insgesamt 15 Kommunen (Ortsgemeinden, Städten, Verbandsgemeinden und Landkreisen) wurden mit den Verwaltungen und externen Akteuren über Workshops und vertiefende Themengespräche Themenfelder eingegrenzt und Maßnahmenschwerpunkte gesetzt. In allen Kommunen wurde eine erhebliche Sensibilisierung für das Thema erreicht, viele Aktivitäten wurden angestoßen (beispielsweise die Einrichtung von Arbeitsgruppen) und einzelne Maßnahmen konnten sogar innerhalb der Beratungszeit schon umgesetzt werden. Projektträger war die Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. Das Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen unterstützte das Projekt als Kooperationspartner. Als Auftragnehmer fungierte das Büro Stadtberatung Dr. Sven Fries. Weitere Partner waren der Deutsche Wetterdienst (DWD) sowie das Landesamt für Umwelt (LfU RLP), die RLP AgroScience GmbH, die Gartenakademie des DLR Rheinpfalz und das Holzbau-Cluster RLP.