Exposition

Der Westrich ist Teil des Pfälzisch-Saarländischen Muschelkalkgebiets. Die Landschaft zeigt einen ausgeprägten, regelmäßigen Wechsel von scharf abgesetzten, bewaldeten Tälern und ackerbaulich genutzten Hochflächen. Nach Nordwesten und nach Norden fällt die Hochfläche in einer markanten Schichtstufe ab, während der östliche Rand einen fließenden Übergang des Muschelkalkplateaus in den Buntsandstein des Pfälzerwaldes darstellt.

Sensitivität

Die Westricher Hochfläche besitzt eine dichte ländliche Besiedelung. Die mittelschweren bis schweren Böden des Muschelkalks werden ackerbaulich genutzt. Dort, wo der Buntsandstein zu Tage tritt, befinden sich meist Wald oder Grünland. Charakteristisch für den Zweibrücker Westrich ist der hohe Anteil an Obstbäumen, die mitunter auch auf den Ackerflächen wachsen. Da das Oberflächenwasser der Hochlagen den Tälern zufließt, ist in den breiten Talsohlen aufgrund des hohen Grundwasserspiegels meist nur Grünlandwirtschaft möglich.

Circa 141.000 Menschen leben im Naturraum Westrich auf einer Fläche von 633 qkm. Die größten Städte sind Primasens mit rund 40.000 und Zweibrücken mit etwa 34.000 Einwohnern.