Die Stieleiche (Quercus robur) kann zukünftig als angepasst und empfehlenswert bezeichnet werden. Die Anbaurisiken steigen mit zunehmenden Temperaturen nur marginal [15]. Die Stieleiche ist trockenstresstolerant, frosthart und wenig sturmwurfgefährdet. Auf lange Sicht gewinnt die Stieleiche wahrscheinlich an Konkurrenzkraft gegenüber der Buche. Sie weist in Jahren mit extremen Trockenperioden kaum Zuwachseinbußen auf, während die Buche deutlich geringere Jahrringbreiten zeigt [4].
Dennoch bleiben die bekannten Anbaurisiken hiesiger ebenso wie wärmerer Anbauregionen bestehen. Eine Erweiterung des Schädlingsspektrums durch Insekten wärmerer Klimate ist möglich [15]. Das Bestehen der Stieleiche im Klimawandel hängt also von der erfolgreichen Kontrolle der wärmeliebenden Eichenschädlinge ab [14]. Hier könnte die Einkreuzung von Resistenzen gegenüber dem Eichenwickler bei Hybriden [17] zukünftig an Bedeutung gewinnen, allerdings werden Züchtungen in Rheinland-Pfalz als sehr kritisch angesehen. Generell verspricht die hohe genetische Variabilität der Stieleiche, u. a. durch die Hybridisierung mit Traubeneiche [3][17], gute Anpassungschancen. 
Im Vergleich zur Traubeneiche ist die Stieleiche weniger empfindlich gegen Fröste [26]. Sie reagiert allerdings empfindlicher auf Trockenstress [23][26] und ist anspruchsvoller gegenüber der Wasserversorgung [3].