Wasserhaushalt

Die Lärche bevorzugt frische Böden [13]. Sie hat einen hohen Wasserverbrauch daher und benötigt für eine optimale Wuchsleistung frische Böden mit hoher Wasserkapazität [8].Die Lärche weist eine große Spanne bezüglich der Jahresmenge der Niederschläge auf. Sie kommt in Gegenden zwischen 450 und 2.500 mm Jahresniederschläge vor [5][10]. Gutes Wachstum setzt jedoch gleichmäßig verteilte Niederschläge von mehr als 600 mm in der Vegetationszeit voraus. Das sind i.d.R. mehr als 1.000 mm pro Jahr [4].Die Lärche kommt auf frischen bis sehr trockenen Standorten vor [21]. Nicht geeignet ist die Lärche auf sehr frischen bis nassen Standorten [5][21] mit hoch anstehendem Grund- oder Stauwasser [10].

Boden- und Nährstoffhaushalt

Die Lärche wächst auf unterschiedlichsten Gesteins- und Bodentypen und hat geringe Ansprüche an Nährstoff- und Basenversorgung [5]. Sie ist an harte edaphische Bedingungen an der Waldgrenze angepasst [14].Optimal gedeiht sie auf tiefgründigen, frischen, gut durchlüfteten, basenreichen Lehm- und Tonböden [1], außerdem auf skelettreichen Humuskarbonatböden [14] und generell auf Kalk- und saurem Silikatgestein [13], aber auch auf flachgründigen, steinigen Böden mit einem mittleren Grundwasserniveau [17] sowie auf Rohböden [1]. Als Pionierbaumart ist sie oft auf Flächen mit größeren Störungen zu finden [14].Die Lärche meidet Standorte wie nährstoffarme Sande und flachgründige Hanglagen [13]. Die Grenzen des Lärchenanbaus sind aber nicht primär edaphisch bedingt [7].

Licht- und Wärmeansprüche

Die Lärche ist eine Pionierbaumart [1][14] und die extremste Lichtbaumart unter den Wirtschaftsbaumarten [8]. Sie ist sehr lichtbedürftig [1][10], reagiert äußerst empfindlich auf Einschränkungen im Lichtgenuss [8] und benötigt eine hohe Anzahl von Strahlungstagen (> 100) bei Fehlen längerer Perioden hoher Luftfeuchtigkeit [5].Ungeeignet sind Standorte mit einer hohen Luftfeuchtigkeit (z.B. Lagen mit stauender Luft, Nebellagen), diese fördern den Lärchen-Krebs [4].Vorkommen über 9°C Jahresmitteltemperatur sind selten [7].