Das Modul Wald des Landesprojekts KlimLandRP (Klima- und Landschaftswandel in Rheinland-Pfalz) erzielte auf Basis des Standes der Forschung und der verfügbaren Datengrundlagen erste Erkenntnisse über die räumliche Ausprägung der möglichen Vulnerabilität in den rheinland-pfälzischen Wäldern bis zum Ende des Jahrhunderts. Studienobjekte sind hierbei die flächenrepräsentativsten Baumarten (Hauptbaumarten) von Rheinland-Pfalz – Buche, Traubeneiche, Fichte, Kiefer und Douglasie – und die von ihnen ausgehenden Hauptwaldtypen. Die Abschätzung von Trends der künftigen Entwicklung dieser Arten und Typen, die eine wichtige wirtschaftliche Rolle spielen, sollte dementsprechend eine Grundlage für weitere Entscheidungsprozesse liefern.

Im Rahmen der Arbeiten des Moduls Wald im Forschungsprojekt KlimLandRP wurden folgende Fragestellungen bearbeitet: 

  • Klimahüllen – Werden die Hauptbaumarten in Rheinland-Pfalz bis zum Ende des Jahrhunderts immernoch innerhalb der Grenzen ihrer natürlichen klimatischen Nische leben können?
  • Klimaeignungskarten – Wie könnte sich die klimatische Eignung der Hauptbaumarten bis zum Ende des Jahrhunderts verändern?
  • Waldwachstum – Wie könnte sich die Wuchsleistung der rheinland-pfälzischen Hauptwaldtypen in den verschiedenen Waldlandschaften bis zum Ende des Jahrhunderts verändern?
  • Wasserhaushalt – Wie könnte sich eine Veränderung der relevanten Standorteigenschaft Wasserverfügbarkeit auf die Wachstumsleistung der Buche bis zum Ende des Jahrhunderts auswirken?
  • Waldschutz – Welche Wirkung haben Klima und extreme Wetterereignisse auf die Entwicklung von Wald-Schadorganismen und in wie weit könnten sich diese Verhältnisse anhand unterschiedlicher Klimaprojektionen bis zum Ende des Jahrhunderts ändern?
  • Risiko- und Chancen – Integrierte regionale Betrachtung von Risiko- und Chancenräumen hinsichtlich der Hauptbaumarten.

Ausblick: